Aktuelle Beiträge und Presseberichte des Waldbauverein Altenkirchen e.V.

An dieser Stelle finden Sie aktuelle Beiträge und Presseberichte. Sollten Sie hier eine Beitrag oder Pressebericht nicht mehr vorfinden, dann schauen Sie bitte in unser Beitrags- und Pressearchiv.

Der Waldbesitzerverband Rheinland-Pfalz lädt ein zur Mitgliederversammlung am Dienstag, den 13.11. 2018

in die Stadthalle Boppard.

Nach den vereinsinternen Tagesordnungspunkten im nicht öffentlichen Teil folgt nach den diversen Grußworten der

"Bericht aus Berlin" von Philipp Freiherr zu Guttenberg, Präsident der AGDW - Die Waldeigentümer. Im Anschluss

spricht die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, über "Strategien und Maßnahmen der Bundesregierung

für den Forstsektor".

Der Waldbauverein Altenkirchen organisiert für seine Mitglieder wieder eine Busfahrt zu dieser Veranstaltung. Wir hoffen auf eine rege

Beteiligung. Eine Anmeldung ist erforderlich.  Hier geht es zum Rückmeldeformular.

Bei den diesjährigen Westerwald Holztagen in Herschbach Oww. war der Waldbauverein Altenkirchen gemeinsam mit dem Waldbauverein Westerwaldkreis und dem Zertifizierer PEFC mit einem Informationsstand vertreten.Neben vielen interessanten Gesprächen und einer Fülle von anschaulichem Informationsmaterial zum Mitnehmen, sorgte der sogenannte "Heiße Draht" (freundliche Leihgabe der Firma MANN Naturenergie) für Kurzweil und Spass bei den großen und kleinen Gästen. Im Außenbereich konnten mit dem Spannungssimulator beeindruckend oft unterschätzte Gefahren bei Holzfällarbeiten deutlich gemacht werden.

Nach Sturm, Dürre und Schädlingsbefall in diesem Jahr geht es  um die Existenz unseres Waldes!

Die derzeitige Lage ist eine sehr ernst zu nehmende Bedrohung für unseren Wald. Scheinbar hat die Politik diese Lage nicht vollumfänglich erkannt.

Verbände, wie die „AGDW – Die Waldeigentümer“ hatten die Gelegenheit bei der Agrarministerkonferenz in Bad Sassendorf  die politisch verantwortlichen Minister auf die Betroffenheit des Waldes und der Eigentümer hinzuweisen.

Um diese wichtige Arbeit zu unterstützen hat der Waldbauverein Altenkirchen mit einer Gruppe von Mitgliedern an der Waldbauerndemonstration flankierend zu der Verbandsanhörung in Bad Sassendorf teilgenommen.

 

Ohne sich des Vorwurfs der Übertreibung auszusetzen, muss leider festgestellt werden, dass der trockene und heiße Sommer im Wald dramatische Schäden angerichtet hat, deren Auswirkungen jetzt und in naher Zukunft zu Tage treten.

Die Bewältigung der Folgeschäden wird erhebliche Anstrengungen erfordern, finanzielle Einbußen sind unvermeidlich.

Hierzu eine Pressemitteilung des Präsidenten des AGDW - Die Waldeigentümer:

Zu Guttenberg: Wald ist von Dürreschäden massiv betroffen

Jahrhundertkatastrophe im deutschen Wald: Nach Orkanen und Stürmen haben Hitze und Trockenheit den Waldeigentümern zugesetzt / AGDW – Präsident zeigt Unverständnis über fehlende Hilfen durch Bundesregierung

Bei der finanziellen Unterstützung durch die Bundesregierung auf Grund der Dürreschäden wurden die Waldeigentümer ignoriert. Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, zeigt Unverständnis darüber, auch weil dem zuständigen Ressort konkrete Meldungen über die Schäden in den Wäldern vorliegen.

„Unsere Wälder sind ebenso wie die Acker- und Grünlandflächen massiv von den Dürreschäden betroffen“, sagte zu Guttenberg, „diese Schäden aber wirken in der Forstwirtschaft mit all ihren Folgen noch viele Jahre nach“. Im Gegensatz zur Landwirtschaft liegen die Produktionszeiträume hier bei Zeiträumen zwischen 100 und 200 Jahren. Unzählige Aufforstungen müssen im nächsten Jahr wiederholt werden, Schädlinge lassen bereits heute die durch Trockenheit gestressten Bäume absterben und die Zuwachsverluste können erst nach Ende der Vegetationszeit analysiert werden.

„Die Forstwirtschaft hat besonders unter der Hitze und Trockenheit gelitten, weil die gleichen Wälder, die bereits durch die Stürme der letzten Jahre erheblich geschädigt wurden, heute vertrocknen“, sagte der AGDW - Präsident. Während in der Vergangenheit oft Nadelhölzer betroffen waren, sind in diesem Sommer auch die Laubhölzer schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Viele Laubbäume verlieren bereits in diesen Wochen ihre Blätter. Ob sie im nächsten Jahr wieder austreiben ist ungewiss. Dies führt zum Teil zu flächigem Absterben der Wälder. „Die Kombination verschiedenster Schadereignisse, die allesamt auf den Klimawandel zurückgeführt werden können, ist einmalig. Deshalb muss von einer Jahrhundertkatastrophe im deutschen Wald gesprochen werden“, betont der AGDW-Präsident.

Durch den zusätzlichen Kollaps des Holzmarktes haben die Waldeigentümer massive Ertragsausfälle zu beklagen. Der notwendige Waldumbau zur Anpassung an den Klimawandel kommt durch das Absterben der forstlichen Kulturen ins Stocken. Diese finanziellen Folgen können die Waldeigentümer nicht allein tragen, zahlreiche Betriebe sind im Fortbestand bedroht. Realistische Schätzungen liegen bei mehreren Milliarden Euro. Mit der Schwächung der Wälder stirbt nicht nur die Holzproduktion, es gehen auch die vielfältigen Erholungs- und Schutzleistungen des Waldes verloren.

„Mit unserem Wald darf nicht nur schöne Wohlfühlpolitik gemacht werden. Es erwachsen dem zuständigen Ministerium und der Politik auch Verantwortungen, die wir dringend einfordern“, sagte zu Guttenberg.

Die AGDW – Die Waldeigentümer erwartet von der Politik konkrete Handlungen, damit die Waldeigentümer mit den Folgen des Klimawandels nicht allein gelassen werden:

  1. Zunächst sind einerseits schnelle finanzielle Nothilfen für den Wald, die Aufarbeitung der Schäden und für den Holzschutz notwendig. 
  2. Des Weiteren müssen unbürokratisch und schnell Holzlagerplätze geschaffen werden.
  3. Als dritte Sofortmaßnahme fordert die AGDW einen Aufruf zu einem bundesweiten Einschlagstopp für Frischholz, um die Märkte zu entlasten.

Neben diesen dringenden Sofortmaßnahmen erfordern die langen Produktionszeiträume der Forstwirtschaft auch langfristige Hilfsmaßnahmen durch die Politik. Zu Guttenberg: „Es kommt darauf an, alle Waldfunktionen für die Zukunft zu sichern und den Wald an die sich schnell ändernden klimatischen Verhältnisse anzupassen.“ Dazu ist es wichtig die Waldeigentümer bei ihrem Risikomanagement zu unterstützen, um sich auf den Klimawandel besser vorzubereiten. Probate Mittel wären hierbei u.a. steuerlich unschädliche Risikorücklagen und vor allem die schnelle Reform des Forstschädenausgleichsgesetzes.

40 Mitglieder des Waldbauvereins Altenkirchen wurden am Nachmittag von Markus Mann bei der MANN Naturenergie empfangen und in der

"Alten Schule" zunächst mit ausführlichen Informationen über den Betrieb in Langenbach versorgt.

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Exkursion 2018 nach Dinant/ Belgien

Am Sonntag, den 29.07.2018 startete unsere Reise.

Auf dem Weg zum Urlaubsziel machten wir einen Stopp im Wasserschloß Paffendorf in Bergheim (Rhein-Erft-Kreis).

Die anschließende Bus-Rundfahrt führte uns zu einem Aussichtspunkt des „Braunkohletagebaus Hambach“. Faszinierend war der Blick in eines der größten Löcher der Erde. Sehr eindrucksvoll war die Rekultivierung des Energieunternehmens. Danach erfolgte die Weiterfahrt zur „Perle der Maas“ - Dinant.

Am späten Nachmittag erreichten wir unser Hotel in der Wallonie an der Lesse.

Am nächsten Tag besuchten wir Dinant und die Umgebung.

Die Stiftskirche Notre Dame und die Zitadelle mit weitem Blick über die Stadt und das Maastal hinterließen bleibende Eindrücke.

Nach einem ausgiebigen Frühstück besuchten wir am Dienstag Durbuy, die kleinste Stadt der Welt, mit dem „Parc des Topiaires“ (Formbaumgarten).
Zum Abschluss des Tages fuhren wir zu den Grotten von „Han sur Lesse“. Es erwartete uns dort eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Belgiens. Die seit zwei Jahrhunderten bekannte „Grotte von Han“. Eine hundert Jahre alte Straßenbahn brachte uns zum Eingang der Grotte. Gigantische Säle taten sich vor uns auf. Der Fluss „Lesse“ fließt durch die Grotte und formt sie.

Unser nächstes Tagesziel waren die Gärten von Annevoie mit ihren Brunnen und Wasserspielen sowie Namur. Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, gelegen am Zusammenfluss von Maas und Sambre, rundeten den Tag ab.

Während der Heimreise legten wir einen Zwischenstopp im „Naturparkzentrum Botrange“ ein. Auf circa 670 Höhenmetern führte uns eine Wanderung durch das „Hohe Venn“. Die derzeitige Trockenheit machte auch hier der Moorlandschaft stark zu schaffen.

Mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen erreichten wir am Abend wieder den Westerwald.

Anneliese und Fritz Otto Klotz

 

„Turbulente Zeiten“

so betitelte die Siegener Zeitung ihren Bericht über die Jahreshauptversammlung des Waldbauvereins Altenkirchen e. V. am 14.03.2018 in Wissen

Zum internen Teil begrüßte der Vorsitzende Friedrich Freiherr von Hövel die anwesenden Mitglieder und stellte die form- und fristgerechte Einladung zur Versammlung fest.

Im Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder erhoben sich die Anwesenden von ihren Plätzen.

In seinem Geschäftsbericht erinnerte der Geschäftsführer Alois Hans an die wichtigsten Veranstaltungen und Aktivitäten des abgelaufenen Jahres:

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