Aktuelle Beiträge und Presseberichte des Waldbauverein Altenkirchen e.V.

An dieser Stelle finden Sie aktuelle Beiträge und Presseberichte. Sollten Sie hier eine Beitrag oder Pressebericht nicht mehr vorfinden, dann schauen Sie bitte in unser Beitrags- und Pressearchiv.

„Nach dem Käfer ist vor dem Käfer“

so betitelte die Siegener Zeitung ihren Bericht über die Jahreshauptversammlung des Waldbauvereins Altenkirchen e. V. am 03.04.2019 in Wissen

Zum internen Teil begrüßte der Vorsitzende Friedrich Freiherr von Hövel die anwesenden Mitglieder und stellte die form- und fristgerechte Einladung zur Versammlung fest.

Im Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder erhoben sich die Anwesenden von ihren Plätzen.

In seinem Geschäftsbericht erinnerte der Geschäftsführer Alois Hans an die wichtigsten Veranstaltungen und Aktivitäten des vergangenen Jahres:

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Die Siegener Zeitung berichtet über die Jahreshauptversammlung:

Den neuen Vorstand ab dem 03.04.2019 sehen Sie hier

Bericht aus der Versammlung

Eine umfangreiche Tagesordnung mit Vortandswahlen und Berichten, sowie Beiträge von Gästen und dem Referenten Martin Redmann standen

auf dem Programm.

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Informationsveranstaltung des Waldbauvereins Altenkirchen e. V.

am Mittwoch, 10. April 2019, 17.00 Uhr im KulturWerk Wissen, Walzwerkstraße 22, 57537 Wissen

Thema: Borkenkäferkalamität 2019 – Maßnahmen und Strategien zu deren Bewältigung

Windwürfe und die lang anhaltende trocken-heiße Witterung des Jahres 2018 haben dafür gesorgt, dass eine Borkenkäfermassenvermehrung bisher nicht gekannten Ausmaßes die Existenz unserer Fichtenwälder massiv bedroht.

Gemeinsam mit Experten von Landesforsten Rheinland-Pfalz wollen wir Ihnen Gegenmaßnahmen und Strategien vorstellen, die dazu beitragen können, dieser Entwicklung wieder Herr zu werden.

Die Siegener Zeitung berichtet am 24.01.2019 über die Borkenkäferplage und den Folgen für die Holzvermarktung.

Den Artikel können Sie hier lesen.

Hier finden Sie unseren Flyer mit einer detailierten Reisebeschreibung.

Flyer Exkursion 2019

Die Lage im deutschen Wald muss zur Zeit durch die Folgen der Dürre und des Insektenbefalls als katastrophal bezeichnet werden. Dazu eine Resolution des Bundeskongresses für forstliche Zusammenschlüsse am Ende des Beitrags. Entsprechend der Situation im Wald ist die Absatzlage auf dem Holzmarkt ebenfalls sehr schwierig.

Jeder Waldbesitzer kann bei der Schadensbegrenzung helfen:

  • Holz stehend konservieren und Einschlag erst, wenn ein kurzfristiger Verkauf gesichert ist
  • Keine Sortimente aufarbeiten, für die es aktuell keinen Markt gibt (dazu gehört auch älteres Käferholz)
  • Wo es Sinn macht, Entrindungsmöglichkeiten prüfen (Entrindungsmaschine)
  • Keine Aufarbeitung ohne Abstimmung mit dem zuständigen Förster

                                                Resolution
Bundeskongress Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse 2018               

                      Waldbesitzer im Würgegriff des Klimawandels
Der deutsche Wald ist akut bedroht. Und damit auch alle Leistungen, die der Wald für die Gesellschaft
erbringt. Diese gehen über die wichtige Rohstoffbasis hinaus und schließen auch die Erholungsleistungen,
die Schutzfunktion und den Lebensraum Wald ein.
Seit nunmehr 2 Jahren wird das Geschehen in der Forstwirtschaft durch eine nicht enden wollende
Reihe von Extremwetterereignissen bestimmt. Seit Sommer dieses Jahres hat sich die Lage durch den
zusätzlichen Anfall riesiger Holzmengen infolge von Dürre und Insektenbefall nochmals dramatisch
verschärft. Deutschlandweit sind bis dato 20 Mio. Festmeter Schadholz allein im Privatwald angefallen.
In der Summe entstand eine Kahlfläche von 50.000 Hektar - eine Fläche 250-mal so groß wie der
Hambacher Forst. Doch das ist erst der Anfang. Experten rechnen für die kommenden Jahre mit weiter
steigenden Insektenschäden in ganz Mitteleuropa.
Vielerorts ist das Schadholz nicht mehr oder nur noch zu Ramschpreisen abzusetzen. Mittlerweile
sind über 300.000 Waldbesitzer betroffen. Finanzielle Reserven für eine planmäßige Wiederbewaldung
sind aufgezehrt. Vor allem für kleine Familienbetriebe sind die Grenzen der Belastbarkeit deutlich
überschritten.
Folgende Leistungen aus dem Kleinprivatwald für die Gesellschaft sind gefährdet:


o Die Erreichung der Klimaschutzziele durch die Holzverwendung.
o Die Erholungsmöglichkeiten in unseren Wäldern.
o Die vielfältigen Schutzfunktionen des Waldes.
o Die Wertschöpfung, Arbeit und Einkommen im ländlichen Raum.


Aus ganz Deutschland haben sich in Wernigerode Vertreter des Kleinprivatwaldes zusammengefunden,
um die katastrophale Lage zu analysieren und über Lösungen zu beraten. Nur durch eine nachhaltige
Bewirtschaftung der Wälder wird es möglich sein, alle Leistungen des Waldes für die Gesellschaft
zu sichern.
Dieser Aufgabe stellen sich die Waldbesitzer. Aber allein für die Wiederbewaldung der Schadflächen
wird im Jahr 2019 ein Betrag von 250 Mio. Euro notwendig sein, den die betroffenen Waldbesitzer
unmöglich aus eigener Kraft aufbringen können. Die prognostizierten Schäden in den Folgejahren
werden nochmals ein Vielfaches dieser Kosten verursachen.
Hunderttausende Waldbesitzer sind überfordert und fühlen sich mit den Folgen des Klimawandels
allein gelassen. Ohne die Unterstützung der Politik beschleunigt sich die Entwaldung mit dramatischen
Auswirkungen für die gesamte Gesellschaft.

Der Waldbesitzerverband Rheinland-Pfalz lädt ein zur Mitgliederversammlung am Dienstag, den 13.11. 2018

in die Stadthalle Boppard.

Nach den vereinsinternen Tagesordnungspunkten im nicht öffentlichen Teil folgt nach den diversen Grußworten der

"Bericht aus Berlin" von Philipp Freiherr zu Guttenberg, Präsident der AGDW - Die Waldeigentümer. Im Anschluss

spricht die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, über "Strategien und Maßnahmen der Bundesregierung

für den Forstsektor".

Der Waldbauverein Altenkirchen organisiert für seine Mitglieder wieder eine Busfahrt zu dieser Veranstaltung. Wir hoffen auf eine rege

Beteiligung. Eine Anmeldung ist erforderlich.  Hier geht es zum Rückmeldeformular.